Hier die sieben goldenen Regeln zum richtigen Heizen:
1.Nur soviel Heizen, wie tatsächlich benötigt. Die relativen Richtwerte (ebenfalls ermittelt von der Verbraucherzentrale) variieren nach Zimmer: Im Wohn- und Küchenbereich sollte eine Temperatur von ca. 20 °C vorherrschen, im Bad können es 21°C sein und im Schlafzimmer reichen 18°C aus. Wenn man sich nicht sicher ist, wie warm welches Zimmer im Moment (vor der lebensverändernden Verbesserung) ist, nimmt ein handelsübliches Thermometer zur Hand.
2.Ist man längere Zeit außer Haus, also etwa auf Reisen o.ä., sollte die Heizung heruntergedreht werden, ungefähr auf Stufe 1 (ca 15 °C). Ganz ausschalten sollte man sie aber nicht, sonst bindet sich zu viel Feuchtigkeit in der Luft.
3.Türen zu kühleren Räumen der Wohnung geschlossen halten – so bleibt der warme Raum warm und muss nicht ständig nachgeheizt werden.
4.Kalte Luft bindet – unglaublich aber wahr – weniger Feuchtigkeit als warme Luft. Heißt konkret: Warme Zimmer sind anfälliger für Schimmelpilze als kühlere. Also auch hier: Verbindungstüren zwischen kühleren und wärmeren Räumen geschlossen halten. Die – ebenfalls von der Verbraucherzentrale empfohlene – relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 35 und 60 % liegen. Diese kann bei Bedarf mit einem Hygrometer - im Handel erhältlich – gemessen werden.
5.Ebenfalls hier gilt: Türen zu!: Wer mit offenem Fenster schläft, sollte, um eine Auskühlung der Wohnung zu vermeiden, während der Nacht die Türen zu den anderen Zimmern geschlossen halten.
6.Nach dem Duschen, Baden, Kochen, ausgiebigen Putzen und am besten auch jeden Morgen nach dem Aufstehen sollten die jeweiligen Zimmer stoßgelüftet werden. Heißt: Alles von der Fensterbank runter, Fenster für 5 – 10 Minuten weiiiiiiit auf. Nicht nur auf Kipp stellen, das bringt auch in 30 Minuten nicht halb so viel. Beim Durchlüften gilt außerdem immer: Heizung jetzt komplett auf null stellen. Ansonsten heizt man sprichwörtlich „zum Fenster raus“.
7.Vermieden werden sollte jegliche Abdeckung des Heizkörpers. Es scheint zwar praktisch, das klitschnasse Duschhandtuch kurz über die warme Heizung zu hängen, ist es aber in Wirklichkeit nicht: Sobald ein Heizkörper abgedeckt ist, kann er nicht mehr richtig genutzt werden, da sich die Wärme unter der Abdeckung staut.
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