Zu zweit glücklich werden ?!
Zu Anfang des Studiums noch selten anzutreffen und schwer vorstellbar, unterwandert diese Wohnform doch mit leiser Stetigkeit und mit der Zeit die Wohnform der Studenten. Neigt sich das Studium dem Ende, so ist es gar nicht mehr so selten zu finden: Das Leben mit dem Partner/der Partnerin.
Wie jede andere Wohnform auch hat diese natürlich ihre Vor- und Nachteile. Doch ist handelt es sich hier ja nicht schlicht und trocken nur um eine „Wohnform“. Viel mehr ist es ja die Weiterentwicklung und Veränderung einer Beziehung. Und was der einen Beziehung gut tut, macht die andere krank. Hier ist also besonders eines gefragt: Fingerspitzengefühl!
Der schwerwiegendste Grund, mit dem Partner zusammenziehen zu wollen ist simpel: man hat die Möglichkeit, mehr Zeit miteinander zu verbringen und den gemeinsamen Alltag zu leben (und zu proben!). So lernt man sich und den Partner noch einmal ganz anders kennen, da ja jetzt noch so romantische Sachen wie „wer putzt?“ „wer kocht?“ und auch „warum hast du den Müll nicht 'rausgebracht?“ die studentische Beziehung bereichern (hier zahlt sich WG-Erfahrung oder auch jahrelanges Zusammenleben mit Geschwistern auf engstem Raum aus).
Der berühmte gemeinsame Alltag birgt natürlich viele Gefahren, eine ganz reelle ist die, dass der Streitfaktor sehr viel höher ist als wenn man nicht zusammen wohnt. Konflikten kann nicht mehr einfach aus dem Weg gegangen werden, auch wenn es nur um solche unwichtigen Sachen wie das eben erwähnte Putzen geht.
Genauso wie sehr wahrscheinlich auftretende Konflikte bietet das Zusammenleben mit dem Partner aber auch schöne Seiten. Viele überzeugt folgendes Argument: man schlaft jeden Tag zusammen ein und wacht jeden Morgen zusammen auf. Kitschig, ich weiß.
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