Der Klassiker: Die Wohngemeinschaft (kurz: "WG")
Welcher Student hat noch nie in einer WG gelebt? Bestimmt sind dies nicht sehr viele. Zumindest einige Monate zur Zwischenmiete oder während eines Aufenthaltes im Ausland haben diese Erfahrung die meisten schon einmal gemacht.
Für die meisten Studenten ist das Leben in der Wohngemeinschaft die optimale Lösung der Wohnfrage während des Studiums. Hier findet man sich in einer Gruppe mit einer überschaubaren Anzahl von Leuten, die alle etwa im gleichen Alter sind, den gleichen vom Uni-Alltag bestimmten Tagesrhythmus leben, und nicht zuletzt: ein ähnliches Bildungsniveau aufweisen. Es ist also fast unmöglich, dass sich in einer solch homogenen Gruppe keinerlei Freundschaften oder wenigstens Sympathien entwickeln.
Doch Wohngemeinschaft ist nicht gleich Wohngemeinschaft: natürlich gibt es auch hier Unterschiede. So gibt es WGs, die nur existieren, weil sie eine bequeme und vor allem günstige Wohnmöglichkeit für ihre Bewohner darstellen, die sogenannte Zweck-WG. Aber natürlich findet der Student auch heute noch genügend Beweise, dass es auch anders geht: Die optimale WG zeichnet sich durch ein gelebtes gemeinsames Wohnen aus, bei dem die Betonung auf "gemeinsam" liegt.
Bei beiden WG-Typen, also sowohl bei der Zweck- als auch bei der Nicht-Zweck-WG, finden sich oft die gleiche notwendige Organisation in Form von Putz- Einkaufs- und manchmal sogar Duschplänen. Auf diese Weise soll ein weithin problemfreies Zusammenleben gewährleistet oder wenigstens erleichtert werden.
Auf einen Versuch, diese Wohnform auszuprobieren, kommt es auf jeden Fall an, denn eine WG-Erfahrung ist etwas, die das soziale Leben und vor allem die sozialen Kompetenzen der Bewohner sehr positiv beeinflussen kann.
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